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Vergrößerung  Jan van Goyen
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Vergrößerung  Johan Christian Clausen  Dahl
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Vergrößerung  Max Liebermann
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Vergrößerung  Max Pechstein
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Vergrößerung  Otto Griebel

Bereits vor Eröffnung des Museums 1914 vermittelte der 1864 gegründete Zwickauer Kunstverein den Ankauf von Werken für eine städtische Gemäldesammlung. In die Sammlung kamen so vor allem Gemälde der dem Impressionismus und Jugendstil nahestehenden Professoren der Dresdener Kunstakademie (Carl Bantzer, Eugen Bracht, Oskar Zwintscher, Gotthardt Kuehl).

Durch die Stiftung des Dresdener Kunsthistorikers Walter Hentschel (1899-1970) konnte die Sammlung 1971 um bedeutende Werke der Malerei des 16. bis 19. Jahrhunderts aus den Niederlanden (Vries, Vlieger, Willaerts, Coninxloo), aus Italien (Ghirlandaio) und Deutschland (Cranach, Füger, Klengel, Dahl) bereichert werden.

Dank des engagierten Wirkens des ersten Direktors Hildebrand Gurlitt (1895-1956) ist das Museum in den zwanziger Jahren zu einer modernen Kunstsammlung mit überregionaler Bedeutung ausgebaut worden. Leider ging 1937 ein wesentlicher Teil durch die nationalsozialistische Aktion „Entartete Kunst“ verloren. Doch bilden seine Erwerbungen wie etwa die zur Neuen Sachlichkeit (Griebel, Lachnit) oder zum Expressionismus (Pechstein, Hettner) noch heute das Fundament der Sammlung. Als besonderer Schwerpunkt gilt bis heute das Schaffen des gebürtigen Zwickauers und „Brücke“- Künstlers Max Pechstein (1881-1955). www.pechstein.de

Dieser Bestand der Werke Max Pechsteins, der durch zahlreiche Leihgaben aus Privatbesitz ergänzt wird, ist in einem eigenen Gemäldesaal präsentiert und wird immer wieder durch Sonderausstellungen bekannt gemacht. Das Interesse am Ausbau der ständigen Max Pechstein-Sammlung, dem sich die Kunstsammlungen ausdrücklich verpflichtet fühlen, wächst stetig.

Seit 2007 werden ausgewählte Werke in einer ständigen Ausstellung gezeigt und durch einen wissenschaftlichen Katalog publiziert. Durch Ankäufe oder Schenkungen wurde diese Sammlung gezielt erweitert.