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Vergrößerung Wolfram Ebersbach, Sparkasse, 2018, Acryl auf Leinwand, Courtesy The Grass is Greener, Galerie Leipzig
 
14.07.2018 - 19.08.2018 | WOLFRAM EBERSBACH. Perspektiven
Kabinettausstellung in den Kunstsammlungen
Der Leipziger Maler Wolfram Ebersbach wurde am 16. Juli 1943 in Zwickau geboren. Seine erste künstlerische Ausbildung erhielt er an der Zwickauer Volkshochschule bei Carl Michel und Klaus Matthäi. Nach einer Berufsausbildung als Handelskaufmann mit Abitur studierte Wolfram Ebersbach zwischen 1966 und 1971 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, u.a. bei Wolfgang Mattheuer. Von 1992 lehrte er hier bis 2008 in den Fächern Maltechnik, Perspektive und Naturstudium.  
Bekannt wurde Wolfram Ebersbach mit seinen abstrahierenden Stadtlandschaften insbesondere aus Leipzig, in denen er sich mit Architektur und ungewöhnlichen Perspektiven des gebauten Raumes auseinandersetzt.  
 
„Sobald man sich mit dem Raum innerhalb einer künstlichen Umwelt beschäftigt, in meinem Fall mit Räumen einer mir vertrauten Stadt, wird man zum Chronisten, vielleicht ohne es beabsichtigt zu haben. Mir ist es wichtig, für große bekannte und mich interessierende Stadträume eine Grundstruktur herauszuarbeiten und sie auf ein zeichenartiges räumliches Kürzel zu reduzieren. “ Wolfram Ebersbach  
 
Freitag, 13. Juli 2018, 18 Uhr  
Ausstellungseröffnung mit anschließendem Fest  
Musik: Peter Piek, Leipzig
Ansprechpartner:
Tel. Museumszentrale 0375 83 45 10
E-Mail: kunstsammlungen@zwickau.de (*)
* Weitere Informationen zur eSignatur finden Sie in unserem Impressum.
 
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Vergrößerung Porträt Ernst Julius Richter, Abbildung aus: Hermann Mietzsch, Die Ernst Julius Richter-Stiftung, 1875
 
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Vergrößerung Kobaltblüte (Erythrin, weinrot) auf Quarz von Schneeberg (Erzgebirge), Mineralogisch-geologische Sammlungen Zwickau
06.07.2018 - 19.08.2018 | STEINREICH. 150 Jahre mineralogisch-geologische Sammlungen Zwickau
Eröffnung am Donnerstag, 5. Juli 2018, 18 Uhr / Begleitprogramm siehe unter Veranstaltungen / Führungen
Im Jahr des 900-jährigen Jubiläums von Zwickau erinnern die Kunstsammlungen an eine „steinreiche“ Stiftung vor 150 Jahren: Am 12. Dezember 1868 wurde der Stadt Zwickau die Sammlung des königlichen Bergfaktors Ernst Julius Richter (1808-1868) von dessen Erben schenkungsweise überlassen. Richter hatte in über 30 Jahren eine wissenschaftlich wertvolle, umfangreiche und besonders schöne Sammlung zusammengetragen.  
 
Im mineralogischen Teil erreicht sie einen seltenen Grad von Vollständigkeit, da Richter bemüht war, auch die seltensten Mineralien zu erwerben. In der geologischen Abteilung beschränkte er sich fast ausschließlich auf Versteinerungen aus der Steinkohlenformation von Zwickau. Schon zu Richters Lebzeiten zählte diese zu einer der schönsten Privatsammlungen sächsischer Kohlenversteinerungen.  
 
Mit der Schenkung war der Wunsch verbunden, „den Grundstein zu einem Zwickauer städtischen Museum“ zu legen. Bis zu dessen Errichtung sollten allerdings noch 46 Jahre vergehen! Seit der Eröffnung des König-Albert-Museums im April 1914 bildet Richters Mineraliensammlung den Grundstock der mineralogisch-geologischen Abteilung in den  
KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum.  
 
Die Ausstellung STEINREICH zeichnet anschaulich die 150-jährige Sammlungsgeschichte nach. Präsentiert werden schöne Minerale, seltene Gesteine und regionale Fossilien sowie Grafiken und Dokumente zur Sammlung. Darüber hinaus soll kleinen wie großen Sammlern und Forschern die Möglichkeit geboten werden, die Vielfalt der Steine selbstständig oder in einer Führung zu erkunden.
Ansprechpartner:
Tel. Museumszentrale 03 75 83 45 10
E-Mail: kunstsammlungen@zwickau.de (*)
* Weitere Informationen zur eSignatur finden Sie in unserem Impressum.
 
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Vergrößerung Ernst Ludwig Kirchner, Erna mit Japanschirm, 1913, Aargauer Kunsthaus, Aarau/Legat Dr. Othmar u. Valerie Häuptli, Foto: Aargauer Kunsthaus, Aarau (Jörg Müller)
 
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Vergrößerung Max Pechstein, Liegendes Mädchen, 1910, Aargauer Kunsthaus, Aarau/Legat Dr. Othmar u. Valerie Häuptli, Foto: Aargauer Kunsthaus, Aarau (Jörg Müller)
15.09.2018 - 06.01.2019 | Back to Paradise. Meisterwerke des Expressionismus
Die Werke der Künstlergruppe „Brücke“, der auch Max Pechstein von 1906 bis 1912 angehörte, bilden den Schwerpunkt dieser einzigartigen Schau. Die Künstlergruppe „Brücke“ wird 1905 in Dresden gegründet und markiert den Beginn des deutschen Expressionismus.  
Max Pechstein, Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff oder der Schweizer Cuno Amiet revolutionierten mit ihrem radikalen Malstil die Kunstgeschichte – und werden heute als Ikonen der Moderne gefeiert. Dynamische Strichführungen und Farbflächen charakterisieren ihre Werke.  
Im Zuge der Industrialisierung des Lebens in der Großstadt und eines stetigen sozialen Wandels begeben sich die „Brücke“-Mitglieder auf die Suche nach alternativen Lebensweisen und finden diese in der Harmonie mit der Natur und in der Auseinandersetzung mit exotischen Kulturen.  
Auch in anderen Regionen Deutschlands streben Künstler nach einer Kunst, deren Inhalt auf subjektiver Erfahrung beruht. Dazu lösen sie sich von traditionellen Bildformeln und bedienen sich einer direkten und expressiven Bildsprache.  
 
Die Ausstellung „Back to Paradise“ führt wichtige expressionistische Meisterwerke aus der Sammlung Häuptli im Aargauer Kunsthaus (CH) und der Sammlung im Osthaus Museum Hagen (D) zusammen.  
 
Das Max-Pechstein-Museum in Zwickau ist in den neuen Bundesländern die einzige Station dieser außergewöhnlichen Meisterwerke-Ausstellung. Im Jahr des Stadtjubiläums ist diese Ausstellung sowohl für die Zwickauer als auch für die Gäste der Stadt ein besonderes Highlight. Zudem ergänzen diese Meisterwerke der klassischen Moderne auf besondere Weise die Dauerausstellung im Max-Pechstein-Museum programmatisch und ermöglichen zudem einen überregionalen Blick auf die Zwickauer Sammlung an Pechstein-Werken.  
 
Während der Laufzeit ist das wissenschaftliche Max-Pechstein-Symposium zur nächsten großen Sonderschau im Jahr 2019 geplant.  
Ansprechpartner:
Tel. Museumszentrale 03 75 83 45 10
E-Mail: kunstsammlungen@zwickau.de (*)
* Weitere Informationen zur eSignatur finden Sie in unserem Impressum.